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Benjamin Moser
Der aus München stammende Benjamin Moser gehört zu den herausragenden Klaviertalenten seiner Generation und hat in europäischen und außereuropäischen Konzertsälen die Menschen
mit seinem Spiel verzaubert. Sein Repertoire hat den Schwerpunkt auf der Klavierliteratur des
19. und 20. Jh. – hochvirtuose Werke, dazu gehören ebenfalls die Werke von Sergej Rachmaninov.

Benjamin Moser erregte internationales Aufsehen, als er im Juni 2007 Preisträger des
renommierten Tschaikowsky-Wettbewerbs in Moskau wurde. Zusätzlich erhielt er dort den Preis
für die beste Interpretation der Musik Tschaikowsky‘s, sowie den Publikumspreis. Bereits im
Januar 2007 gewann er in New York den ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb
„Young Concert Artists“, sowie acht Sonderpreise und Rezitale, u.a. in Paris (Gulbenkian Centre), Washington (Kennedy Center) und New York (Carnegie Zankel Recital Hall).

Westdeutsche Allgemeine: „B. Moser ist der Typ eines Pianisten, der sich selbst am wenigsten
in den Vordergrund stellt. Der weder hyperventilierend-virtuos die Tastatur durchpflügt, noch in
einer Art Trancezustand die Gesetze der Langsamkeit erforschen will.
Der junge Münchner ist vielmehr ein Künstler mit bezwingender Musikalität, ein Diener des Notentextes. Welche Ruhe geht von Moser aus, wenn er Schuberts letzte Sonate (B-Dur)
in aller Schlichtheit aufblühen lässt, sodass wir reine Schönheit hören. Der Pianist formuliert beinahe andächtig die einfachen, innigen Melodien, lässt sie atmen und nachklingen.
Musik für die Seele ist das.

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